Beckenbodengymnastik

Spannkraft erhalten, wiederherstellen und fördern - den Körper bewußter erleben
Der Beckenboden ist der bindegewebig-muskulöse Boden der Beckenhöhle des Menschen.
Die Bedeutung des Beckenbodens für eine gesunde Haltung und Aufrichtung sowie für gesunde Hüftgelenke ist bei Frauen wie auch bei Männern enorm. Ein beschwerdefreier Rücken ist ohne die verankernde
Beckenbodenmuskulatur auf Dauer nicht möglich. Der Beckenboden sorgt für die Stabilität, gleichzeitig aber auch für die Beweglichkeit des Beckens. Er ist die Stütze für alle Organe des Unterbauchs
und ist unerlässlich für die Kontinenz. Zudem besitzt er viele Rezeptoren („Fühler“) für unser Gleichgewicht. Er ist die vielzitierte „Mitte“, die uns Halt gibt – nicht nur körperlich!
Die Beckenbodengymnastik dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich.
Ein nicht oder schlecht trainierter Beckenboden kann zu vielfältigen Problemen führen:
- Inkontinenz und Senkungsbeschwerden
- (auch nach gynäkologischen und /oder urologischen Eingriffen)
- Hüftgelenksbeschwerden
- Rückenbeschwerden
- muskuläre Verspannungen, Haltungsschwäche
- Gleichgewichtsprobleme
Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit etwa der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz infolge Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln.

